und noch eins

Diesmal verrate ich aber die Lösung nicht gleich… wenn man Dominosteine (oder Bücher – eigentlich egal…) übereinanderstapelt, sodass ein Dominostein über dem darunter übersteht – wie groß kann der Überhang von allen Dominosteinen zusammen (d.h. wie viel steht der oberste Stein über dem untersten über) theoretisch werden?

~ von Kathi am 11. Mai 2008.

3 Antworten to “und noch eins”

  1. Ich würde sagen, daß jeder Dominostein immer die Hälfte seiner Länge über dem drunter überstehen darf.

    Wenn L die Länge eines Dominosteins ist, dann komme ich auf einen Überhang von
    (1/2 + 1/4 + 1/8 + 1/16…)L = L

  2. hmmm nicht ganz. Das System ist stabil, wenn der Schwerpunkt aller oberen Steine noch über dem untersten Stein liegt. Schwerpunkt berechnet sich aus (s1+s2+….+sn)/n (n Anzahl der Steine über dem untersten)

  3. Oh, man sollte sich auch überlegen was man macht, ich hatte die Reihe
    1/2 + 1/4
    und hab dann gedacht, ach, daß wird schon mit 2^(-n) weitergehen, stattdessen ist es logischerweise
    1/2 + 1/4 + 1/6 + 1/8…
    Die Summe läuft gegen unendlich.
    Mit einem Janga-Set bekommt man also einen Überhang von 2,3 Steinlängen hin. Das aber noch mehr geht sieht man hier
    http://pix.sueddeutsche.de/wissen/bildstrecke/191/155783/image_fmbg_0_0-1201881301.jpg

    Das ist angeblich ein Überhang von 2,7 bei nur 30 (?) Steinen.

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